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Ziele

1. Ziele des Schweizerischen Dachverbandes

Der Schweizerische Dachverband Mediation will Mediation in der ganzen Schweiz und in allen gesellschaftlichen Bereichen fördern und damit einen entscheidenden Beitrag zu einer konstruktiven und kooperativen Streitkultur leisten.Er setzt sich für die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder ein, indem er

  • Durch Medienarbeit und Veranstaltungen dazu beiträgt, dass Mediation in allen Lebensbereichen bekanntgemacht und eingesetzt wird,
  • Die Kontaktaufnahme zwischen Klienten und MediatorInnen mittels einer Website mit Mediatorenverzeichnis ermöglicht
     
  • Für Qualität in der Mediationsausbildung und –ausübung eintritt, indem er einen Titel "Mediator SDM" vergibt, Berufsregeln erstellt und Weiterbildungen anbietet
     
  • Informationen verbreitet  und den Austausch zwischen seinen Mitgliedern und anderen Berufsorganisationen ermöglicht
  • den internationalen Dialog pflegt
  • die Interessen seiner Mitgliedsorganisationen gegenüber den Behörden, Gerichten und der Politik vertritt. 

 

2. Verständnis von Mediation

Die Mitgliedorganisationen des Verbands verstehen Konflikte als unvermeidliches Ele-ment jeder zwischenmenschlichen Beziehung.
Mediation ist ein aussergerichtliches interdisziplinäres Verfahren der Konfliktbearbei-tung, in dem neutrale Dritte die Konfliktbeteiligten darin unterstützen, ihren Streit ein-vernehmlich zu lösen. In freiwilligen und vertraulichen Verhandlungen entscheiden die Parteien selbst über ihre Möglichkeiten und ihre Ergebnisse.
Die Mediatorinnen und Mediatoren fördern als neutrale Dritte den Ver-handlungsprozess. Sie sind allen Parteien gleichermassen verpflichtet. Sie sind interes-senunabhängig und sorgen für einen fairen, transparenten und effizienten Ablauf der Mediation.
 

3. Anliegen des Dachverbandes

  • Verbreitung und Verankerung von Mediation in allen gesellschaftlichen Bereichen – Bildung, Familie, Gesundheit, Nachbarschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft usw.
  • Ethische Leitlinien für die Arbeit von Mediatorinnen und Mediatoren in der Schweiz.
  • Qualitätsstandards von Aus- und Weiterbildungen, Kooperation mit Ausbildungs-anbieterInnen.
  • Richtlinien / Rahmenbedingungen für Mediationsverträge und Tarife / Honorare.
  • Kommunikation und Kooperation mit verwandten Berufsgruppen und Organisatio-nen.
  • Austausch über Mediation in den verschiedenen Anwendungsfeldern – ausserge-richtlicher Tatausgleich, Familienmediation, Mediation im öffentlich-rechtlichen und politischen Bereich, Nachbarschaftsmediation, Schulmediation, Umweltmediation, Wirtschaftsmediation usw.
  • Forschung und Weiterentwicklung von Mediation und interdisziplinäre Zusammenar-beit.
  • Anpassung an die höchsten internationalen Standards und die beste Praxis.
  • Die Formen, in denen der Dachverband diese Anliegen verfolgt, entsprechen dem Leitbild und den Statuten und richten sich jeweils nach den konkreten Erfordernissen und Möglichkeiten.

 

4. Verbandskultur

Die dem Verband angehörenden Organisationen gestalten ihren Umgang miteinander und ihre Zusammenarbeit inner- und ausserhalb des Dachverbandes in Übereinstim-mung mit den Grundwerten und Grundhaltungen der Mediation.
Das Leitbild wird regelmässig reflektiert und gegebenenfalls überprüft und modifiziert. Dabei werden neben den Interessen der Organisation des Verbandes auch gesell-schaftliche und professionelle Entwicklungen berücksichtigt.

Projekt "Vision 2012"

Ziel dieses Projektes ist es durch Vereinfachung der Verbands-Strukturen und Zentralisierung von Dienstleistungen mit den vorhandenen Ressourcen mehr Wirkung zur Förderung der Nachfrage nach Mediation zu erzielen.

Der Vorstand hat zur Umetzung eine Projektgruppe unter der Leitung von Emanuel Wassermann (Vorstand SDM) mit folgenden Mitgliedern eingesetzt: 
Hans Bader (IfM), Annemarie Nyffeler (MFS), Christa Bichsel (FG  Nachbarschaftsmediation), Christoph Wieser (SVM) Hans Egli (EBEM) und Martin Zwahlen (Geschäftsführer SDM)


Vision des Vorstandes für 2012

Vision_SDM_2012_def.pdf

Fotoprotokoll der Retraite vom Mai 2011

 

 

Bereits umgesetzte Massnahmen

- Angebot einer Berufshaftpflichtversicherung für MediatorInnen
siehe: http://www.infomediation.ch/cms/index.php?id=151

- Gratis Telefonnummer für Mediations-Beratung (0800 001 444)

- Pilot-Projekt "interkulturelle Mediation"

 

Weitere Projekte

- gemeinsamer Newsletter (elektronisch und in Papierform)

- Gönnermitgliedschaft

- Neue Verbandsstruktur (Fach- und Regionalgruppen)

- Austauschplattform für Intervision und Raumamgebote

- Hilsmittel für MediatorInnen (Plakate etc.)

- Zentralisierung der Mitgliederadministration und des Inkassos der Beiträge

 

Geschichte des Dachverbandes

Geschichte_SDM.pdf

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